Jetzt noch in Gold investieren?

Fakt ist: Gold (oder Silber) wurde nie wertlos und ein Kauf dieser Edelmetalle gibt definitiv eine gewisse Sicherheit. Es ist sicherlich sinnvoll, auch jetzt noch Gold zu kaufen. Denn man weiß nicht, wie sich Die Eurokrise/Finanzkrise weiter entwickeln wird. Keiner weiß das, auch nicht die großen Experten. Sicherlich ist Gold aktuell teuer. Und ja, der Goldpreis kann in den nächsten Jahren wieder fallen. Aber Gold könnte sich auch verdoppeln. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, denn die Notenbanken drucken immer mehr Geld und blasen es in die Märkte. Die Geldmenge steigt also und es ist vorerst kein Ende abzusehen. In solchen Phasen ist ein weiterer Goldanstieg immer sehr gut möglich. Denn die Goldanlage galt und gilt immer noch als sicherer Hafen in Krisenzeiten (also in Zeiten, wo das Papiergeld droht, an Wert zu verlieren).

Es ist also sicherlich kein Fehler, ein Teil Ihres angesparten Geldes durch Kauf von echtem Gold zu schützen. Denn Fakt ist: Falls die Krise und die Inflation sich immer weiter verschärft, ist Ihr Vermögen (bzw. ein Teil) mit echtem Gold besser geschützt als mit Papiergeld. Denn Gold wird normalerweise immer einen gewissen Wert behalten, da es ein knapper Rohstoff ist. Als Goldbesitzer können Sie schon mal beruhigter schlafen und brauchen nicht so viel Angst zu haben, dass irgendwann doch das System zusammenbricht (was wir nicht hoffen wollen).

Gute Gründe
in Gold zu investieren

Am physischen Besitz von Gold führt als Basisanlage kein Weg vorbei. Gold symbolisiert seit 5000 Jahren Wohlstand und Werterhalt. Es ist ein knappes und im Gegensatz zu Papiergeld nicht beliebig vermehrbares Gut, das überall auf der Welt als Zahlungsmittel aktzeptiert wird. Von den ca.165.000 Tonnen je geförderten Goldes sind noch ca.95% erhalten. Diese Menge ergebe einen Würfel mit einer Kantenlänge von 20 Metern.

Was also spricht für
den Besitz von physischem Gold?

  • In den letzten 30 Jahren hat sich die Gütermenge weltweit ver-4-facht, die Geldmenge aber hat sich ver-40-facht.
  • Eine unvorstellbar große Menge an bedrucktem Papier-„Scheinen“ steht einer begrenzten Anzahl von Gütern gegenüber.
  • Eine solche Entwicklung nennt man dann Inflation oder auch Kauf-Kraft-Verlust.
  • Früher war der Wert des Geldes, etwa der eines Dollars, durch bei der Zentralbank gelagertes Gold gedeckt. Der Papier-„Schein“ konnte in echtes Gold getauscht werden.
  • Seit 1971 gibt es diesen Stabilitätsanker nicht mehr. Jetzt ist der Geldwert also eine Frage des „Glaubens“ geworden.
  • Ausufernde Staaten-Verschuldung, gigantische Rettungsprogramme für Banken, immer größere Konjunkturprogramme lassen die berechtigte Frage offen, wie lange über die Geld-Druck-Maschinen dieser Welt noch ungedecktes Papier in Umlauf gebracht werden kann, ohne das es zu einer noch stärkeren Geldentwertung kommt, die dann auch auf die Güterpreise durchschlägt.
  • Wer bezahlt die Zinsen für diese Unsummen an Geld? Was passiert eigentlich wenn die Zinsen steigen?

Kaum einer besitzt Gold — geschweige denn Silber

Nur ca. 1 % der Bevölkerung hat bisher überhaupt in Edelmetall investiert. Das Angebot an Edelmetallen ist im Verhältnis zu Anleihen oder Aktien winzig klein. Die USA hält 70 % ihrer Währungsreserven in Gold. Die Europäische Zentralbank (EZB) 25 % ihrer Währungsreserven in Gold.

Auch Staaten denken um

China mit 1,3 Mrd. Einwohnern und Währungsreserven von 2,5 Billionen USS hat gerade einmal 1,6 % in Gold investiert das entspricht etwa 1050 Tonnen. Dieser Anteil soll in den nächsten Jahren auf 10.000 Tonnen gesteigert werden. China fordert schon jetzt seine Bürger in der TV Werbung auf, Gold und Silber zu kaufen.

Auch andere Staaten und institutionelle Investoren möchten nun wieder in den Besitz von Gold(-reserven) kommen. Wenn nur ein kleiner Teil aus dem Anleihenbereich dieser Welt aufgrund der Unsicherheiten und schlechten Zinsen in den sichern Hafen Gold fließt, kommt es zu unvorstellbaren Preisexplosionen bei den Edelmetallen.

Es gibt eine zunehmende Angebotsverknappung

In Südafrika wir Gold inzwischen aus einer Tiefe von bis zu 4000 Metern gefördert. Inzwischen liegt der Goldgehalt nur noch bei 3 Gramm pro Tonne Gestein. Die Förderung von Gold ist extrem teuer.

Seit Jahren stagniert die Fördermenge des Goldes bei ca. 2.300 Tonnen. Gemäß geologischem Gutachten des Bundesumweltamtes aus dem Jahr 2007, liegt die Restförderdauer bei Gold noch bei ca. 20 Jahren und das bei steigender Nachfrage. Es werden noch ca. 45.000 Tonnen Gold als förderbar vermutet.

Inzwischen kaufen auch die Zentralbanken verschiedener Länder zur Absicherung wieder verstärkt Gold. In 2009 z.B. Indien (200 Tonnen), Mauritius (2 Tonnen), Sri Lanka (10 Tonnen). Russland und China als Förderländer von Gold behalten das Edelmetall gleich im Land und exportieren nichts mehr.